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Lichtrein - BERUFSGRUPPEN

Berufsgruppen

In jedem Bereich finden sich wertvolle Ansätze, - aber nur im Zusammenwirken der vielen unterschiedlichen Erkenntnisbereiche kann  nachhaltig geholfen werden.

Ein Arzt

erfährt in seinem Studium nichts oder viel zu wenig über Ernährung, Naturheilkunde, Kräfte und deren Auswirkungen in mechanischen Bewegungssystemen, den immer größer werdenden und für das Gesundheitsverständnis so wichtigen Bereich der Biophysik und die teilweise seit Jahrtausenden erprobten energetischen Sichtweisen. So kommt es dazu, dass mit chemischen Mitteln versucht wird, Krankheiten zu therapieren, deren Ursachen mit Medikamenten nicht zu erfassen sind, da sie ganz woanders liegen (siehe Zivilisationskrankheiten oder das große Missverständnis der herrschenden Schmerztherapie). Der wichtigste Bereich seines Berufes, der Umgang mit Menschen, kommt in seiner Ausbildung viel zu kurz. Psychologisches Einfühlungsvermögen und Gesprächsführung lernt er nicht oder nur am Rande. Für ihn besteht Medizin erlerntermaßen deswegen daraus, auf die Biochemie des Körpers mit Medikamenten einzuwirken und wenn Krankheiten zu weit fortgeschritten sind oder bei Unfällen, chirurgisch einzugreifen, zu reparieren und schlussendlich lebenserhaltende Intensivmaßnahmen einzuleiten.

Einem Heilpraktiker

fehlt die Erfahrung im Umgang mit den leider oft unreflektiert negativierten Vorgehensweisen der Schulmedizin.  In der Ausbildung häuft er schulmedizinische Inhalte als notwendiges Prüfungswissen an. Einen großen Teil seiner Ausbildung muss er darauf verwenden, zu lernen, was er nicht tun darf. Und dann, nach einem Überblick über die fast unendliche Vielfalt der naturheilkundlichen Heilweisen, ergänzt durch ein Praktikum, beginnt er Menschen zu therapieren. Schulmediziner und Heilpraktiker stehen sich in zwei Lagern gegenüber. Gegenseitig schätzen sie ihre Arbeit oft gering. Durch die Frontenbildung kann es dann dazu kommen, dass beispielsweise noch in Krankheitsphasen mit Bachblüten therapiert wird, in denen längst der Einsatz von Antibiotika notwendig wäre. Denn auch massive schulmedizinische Maßnahmen sind manchmal notwendig, um Patienten bestmöglich zu versorgen.

Dem energetischen Heiler

fehlen allzu oft die Grundlagen des Arztes oder des Heilpraktikers, die zur Gesamteinschätzung eines Zustandes - auch des energetischen - unabdingbar sind. Oft schwebt er in für andere Menschen nicht nachvollziehbaren Gefilden und vergisst, dass wir in diesem Leben nicht ohne Grund einen Körper haben: Wir sollen mit ihm arbeiten, denn er ist schließlich der 'Tempel der Seele'.

Dem Physiotherapeuten oder Krankengymnasten

wird es sehr schwer gemacht, sich von Gelerntem zu lösen. Er absolviert eine fest etablierte Ausbildung, die festgelegten Lehrplänen folgt. Diese sind naturgemäß eher unflexibel und können nur schwerfällig und langsam an neueste Erkenntnisse angepasst werden. Er ist darüber hinaus an den behandelnden Arzt weisungsgebunden. Zwar hätte er die Möglichkeit, seine Erfahrungen, die er mit den Reaktionen der Patienten auf bestimmte Vorgehensweisen macht, zur Verbesserung seiner erlernten Vorgehensweisen zu nutzen, kann dies aber nur sehr eingeschränkt in seinen Arbeitsalltag integrieren. In Teilbereichen ist er vielleicht - was die schmerzreduzierenden  Aktivitäten angeht - sogar dem spezialisierten Therapeuten überlegen. Dies darf er aber - zumindest offiziell - nicht umsetzen. Leider wissen die überweisenden Ärzte oft gar nicht, was genau er eigentlich mit den Patienten macht, da dies nicht zu ihrer medizinischen Ausbildung gehört.

Dem Kampfkünstler oder Sportler

der sich über viele Jahre praktisch mit seinem Körper, dessen Zuständen und Reaktionen beschäftigt und darüber ein Körpergefühl und ein Körperbewusstsein entwickelt, das ein untrainierter Mensch nicht im Ansatz nachvollziehen kann, fehlt all das Wissen, das Können und die Erfahrung der Therapeuten. Er weiß mit sich und seinem Körper oft besser umzugehen, ihm besser zu helfen als ein Arzt ihm raten könnte. Er kann dieses Wissen aber gewöhnlich nicht auf andere übertragen.

Dem Ingenieur,

der sofort erkennt, wo im Zusammenspiel zwischen Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen Engpässe liegen, Verschleißgefahr droht oder Überbelastungen lauern, nachdem er sich mit den Grundlagen des Bewegungsapparates vertraut gemacht hat. Ihm fehlt aber neben dem Therapeutenwissen die Bewegungserfahrung und das Körpergefühl, daraus die Körperfunktion unterstützende Bewegungs- und Trainingsmaßnahmen abzuleiten.

Das Gesundheitssystem von Liebscher und Bracht ist eine Kombination all dieser Wissensbereiche - und darum so effektiv.

Diese Texte sind www.Liebscher-Bracht.com entnommen.